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RFS kritisiert Ausgrenzung durch Gendermainstreaming und Identitätspolitik

Die Freiheitlichen Studenten sehen die Satzung der GRAS als brandgefährlich und zutiefst antidemokratisch.

„Identitätspolitik widerspricht unserer freiheitlichen Demokratie“

Die Satzung der GRAS lässt aktuell die Wogen hochgehen. Diese enthält Regelungen, wonach GRAS-Spitzenkandidaten nur „FLINT-Personen“ sein dürfen und diese jederzeit ohne Angaben von Gründen „Safe Spaces“ errichten dürfen, wodurch alle anderen den Raum verlassen müssen. Ebenso sind bei allen Debatten deren Wortmeldungen vorzuziehen. Eine solche Sonderbehandlung hat einen besonders fahlen Beigeschmack, da Cis-Männern dadurch im Grunde jene Diskriminierung widerfährt, die Linke gegenüber Frauen immer kritisieren. (Als Cis oder Cisgender werden diejenigen bezeichnet, deren Geschlechtsidentität auch ihrem Geschlecht entspricht).

Für die LFU-Spitzenkandidatin des Rings Freiheitlicher Studenten, Gudrun Kofler, ist dies „ein Offenbarungseid, der tief in die wirre Gedankenwelt der Grünen blicken lässt“. „Die linke Identitätspolitik ist brandgefährlich und zutiefst antidemokratisch. Menschen werden da nämlich nicht nach ihren Positionen und Fähigkeiten beurteilt, sondern lediglich nach äußeren Merkmalen und willkürlichen Selbsteinordnungen“, warnt Kofler, die solche Tendenzen leider auch bei den anderen Listen erkennen kann.

Kofler weist daraufhin, dass „der RFS ganz ohne Quotenregelung oder Ausgrenzung, dafür aber demokratisch, zwei Frauen an die Spitze gewählt hat. Ausschlaggebend ist bei uns stets die Eignung der Person. Deshalb stellt sich der RFS gegen die gefährliche Ideologie des Gendermainstreaming und der linken Identitätspolitik, die sich mittlerweile an den Hochschulen breitgemacht hat. Die Gendersprache versucht nämlich, diese verqueren Ideen über die zwanghafte Regulierung der Sprache in die Gedankenwelt der Menschen einzupflanzen.“

Felicia Ladig, Spitzenkandidatin der GRAS an der LFU, wollte beschwichtigen und das lediglich als Zwischenschritt abtun. Das wiederum lässt bei Kofler erst recht alle Alarmglocken schrillen: „Wenn die GRAS als grüne Studentenorganisation etwas als Zwischenschritt bezeichnet, kann das nur als handfeste Drohung gewertet werden. Der nächste Schritt wird nämlich die verpflichtende Besetzung aller Positionen nur mehr auf Basis von Hautfarbe, sexueller Orientierung, Herkunft und sonstiger Klassifizierungen sein. Eignung, Können, Talent, Leistung und dergleichen, ebenso wie eine völlig freie demokratische Wahl, spielen bei der GRAS offenbar keine Rolle, was wohl mehr über sie aussagt, als ihnen lieb sein dürfte.“